Nachteile des Fastens
Fasten wird oft als Werkzeug für Gewichtsabnahme und eine bessere Gesundheit genutzt. Es gibt verschiedene Formen des periodischen Fastens, auch intermittierendes Fasten genannt. Die bekanntesten sind 5:2, 16:8, Eat Stop Eat und das alternierende Fasten. Für manche kann Fasten dabei helfen, eine klarere Mahlzeitenstruktur zu bekommen und weniger Energie aufzunehmen. Die Methode ist jedoch nicht für alle geeignet und kann für einige auch Risiken und Einschränkungen mit sich bringen. Das zu wissen ist wichtig.

1. Mehr Hunger und Müdigkeit, besonders am Anfang
Beim Fasten treten häufig Symptome wie Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Müdigkeit, Schwächegefühl und eine geringere Konzentrationsfähigkeit auf. Diese Beschwerden hängen mit der Umstellung des Körpers auf eine geringere Energiezufuhr und veränderte Essenszeiten zusammen.
Die Symptome sind vor allem zu Beginn häufig und besonders dann, wenn die Kalorienzufuhr stark reduziert wird. Bei manchen Menschen lassen sie mit der Zeit nach, bei anderen bleiben sie bestehen. Das kann sowohl das Durchhalten des Fastenmodells langfristig als auch das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen.
2. Risiko für kompensatorisches Überessen
Eine Herausforderung beim Fasten und beim intermittierenden Fasten ist, dass sich während der Fastenphase starker Hunger aufbauen kann. Das kann dazu führen, dass man in den Essensphasen mehr isst als geplant. Das zeigt sich zum Beispiel durch:
- größere Portionen
- schnelleres Essen
- mehr energiereiche Lebensmittel
Dieses kompensatorische Essverhalten kann die natürliche Regulierung von Hunger und Sättigung stören, da es schwieriger wird, die Signale des Körpers wahrzunehmen.
Überessen kann außerdem eine Gewichtsabnahme erschweren, wenn sich Phasen mit sehr niedriger Kalorienzufuhr und Phasen mit hoher Energieaufnahme abwechseln. Auf Dauer kann so das Kaloriendefizit ausbleiben, das mit der Methode eigentlich erreicht werden soll.
3. Einfluss auf Hormone und Energielevel
Fasten verändert die Energie- und Nährstoffzufuhr und kann dadurch hormonelle Signale beeinflussen, die Hunger, Sättigung und den Energiehaushalt steuern. Das kann unter anderem bedeuten:
- geringere Konzentrationsfähigkeit
- Stimmungsschwankungen
- Schlafprobleme
- weniger Energie oder eine schlechtere Trainingsleistung
Wie stark diese Effekte sind, unterscheidet sich von Person zu Person und hängt zum Beispiel vom Fastenmodell, der Energiezufuhr und den individuellen körperlichen Voraussetzungen ab.
4. Erhöhtes Risiko für Nährstoffmängel
Fasten an sich verursacht keinen Nährstoffmangel. Ein enges Essensfenster kann es aber schwieriger machen, den Bedarf an Energie und Nährstoffen zu decken. Sind die Mahlzeiten in den Essensphasen nicht ausreichend nährstoffreich, kann es unter anderem zu einem Mangel an folgenden Stoffen kommen:
- essenzielle Fette
- Ballaststoffe
- Vitamine und Mineralstoffe
Das Risiko steigt vor allem bei stark reduzierter Kalorienzufuhr über einen längeren Zeitraum.
5. Kann essgestörtes Verhalten auslösen
Fasten und intermittierendes Fasten beinhalten bewusste Phasen mit Kalorienrestriktion. Das kann bei manchen Menschen psychisch belastend wirken. Bei Personen mit einer besonderen Verletzlichkeit rund ums Essen kann es führen zu:
- Rückfällen in oder Auslösung von essgestörtem Verhalten
- stärkerer Fixierung auf Essen, Körper und Gesundheit
- Schuld- oder Schamgefühlen im Zusammenhang mit dem Essen
Deshalb wird Menschen mit einer früheren oder bestehenden Essstörung in der Regel von allen Formen des Fastens abgeraten.
6. Unterschiedliche Wirkung, unterschiedliche Ergebnisse
Die Effekte von Fasten sind individuell sehr unterschiedlich. Langfristig führt die Methode meist nicht zu besseren oder schnelleren Ergebnissen bei der Gewichtsabnahme als andere Wege, die Energiezufuhr zu reduzieren. Die Ergebnisse hängen vor allem ab von:
- wie gut sich das Modell im Alltag umsetzen lässt
- wie Hunger und Sättigung wahrgenommen und gehandhabt werden
- Lebensstilfaktoren wie Arbeit, soziales Leben und Schlaf
- persönlichen Vorlieben und früheren Erfahrungen mit restriktivem Essen
Für manche kann Fasten ein hilfreiches Werkzeug sein. Für andere kann es dagegen zu mehr Stress, einer ungesunden Beziehung zum Essen und weniger Kontrolle über das Essverhalten führen.
7. Manche Menschen sollten komplett auf Fasten verzichten
Für gesunde Menschen ist Fasten in der Regel nicht schädlich. Es gibt jedoch Gruppen, die darauf verzichten sollten. Dazu gehören unter anderem Personen, die:
- schwanger sind oder stillen
- Diabetes haben und mit Insulin behandelt werden
- eine Essstörung haben oder hatten
Wenn Menschen aus diesen Gruppen trotzdem über Fasten nachdenken, sollte das nur nach individueller medizinischer Einschätzung und in Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal erfolgen.
8. Schwer mit Alltag, Medikamenten und Training zu kombinieren
Fasten lässt sich nicht immer gut mit den Anforderungen des Alltags vereinbaren. Das gilt besonders, wenn die Methode:
- zu weniger Energie oder schlechterer Trainingsleistung führt
- regelmäßige Mahlzeiten im Familien- oder Sozialleben erschwert
- Stimmung, Konzentration oder Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt
- mit medizinischen Bedürfnissen kollidiert
Auch wenn ein Fastenmodell theoretisch gut klingt, ist es deshalb nicht für alle praktisch oder langfristig umsetzbar.
Intermittierendes Fasten, 16 Stunden und die 5:2-Diät, besondere Herausforderungen
Intermittierendes Fasten ist eine beliebte Methode zur Gewichtsabnahme. Zu den bekanntesten Varianten zählen 16:8 und die 5:2-Diät. Beim 16:8-Modell fastest du 16 Stunden und isst täglich in einem Zeitfenster von 8 Stunden. Bei der 5:2-Diät isst du an fünf Tagen pro Woche normal und reduzierst an zwei Tagen die Kalorienzufuhr deutlich.
Eine Herausforderung dieser Methoden ist, dass sie auf Dauer schwer durchzuhalten sein können, besonders wenn die gewünschten Ergebnisse ausbleiben oder der Alltag darunter leidet. Um negative Effekte zu vermeiden, ist es wichtig, auf die Signale deines Körpers zu achten und das Fasten an dein Befinden anzupassen. Eine gute Mahlzeitenplanung hilft außerdem dabei, trotz geringerer Essensmenge ausreichend Nährstoffe aufzunehmen.
Intermittierendes Fasten passt nicht zu allen. Es ist völlig in Ordnung, eine andere Methode zu wählen, wenn du merkst, dass Fasten in deinem Alltag nicht gut funktioniert oder dir nicht hilft.
Fasten und Alter
Bei älteren Menschen kann Fasten besondere Herausforderungen mit sich bringen. Mit zunehmendem Alter verändern sich unter anderem Muskelmasse, Energiebedarf und die Aufnahme von Nährstoffen. Dadurch sind ältere Menschen anfälliger für eine zu geringe Energie- und Proteinzufuhr, besonders bei restriktiven Essmustern wie Fasten.
Außerdem haben ältere Personen häufiger chronische Erkrankungen und nehmen Medikamente ein, die durch unregelmäßige Mahlzeiten beeinflusst werden können. Das kann das Risiko für Nebenwirkungen und eine schlechtere Nährstoffversorgung erhöhen. Deshalb sollte Fasten im höheren Alter immer individuell beurteilt und sehr restriktive Modelle vermieden werden.
Fasten in Schwangerschaft und Stillzeit
Während Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf an Energie und Nährstoffen erhöht, um sowohl die Mutter als auch das Kind optimal zu versorgen. Restriktive Essmuster wie Fasten oder intermittierendes Fasten können in dieser Zeit das Risiko erhöhen, wichtige Nährstoffe nicht ausreichend aufzunehmen. Das kann sich negativ auf die Gesundheit von Mutter und Kind auswirken.
Fasten wird während Schwangerschaft und Stillzeit generell nicht empfohlen. Wenn du schwanger bist oder stillst und trotzdem über Fasten nachdenkst, sprich vorher unbedingt mit medizinischem Fachpersonal.
Fasten und soziale Aspekte
Fasten betrifft nicht nur den Körper, sondern kann auch das soziale Leben beeinflussen. Viele soziale Aktivitäten drehen sich um Essen und Trinken. Das kann es schwierig machen, an gemeinsamen Mahlzeiten, Kaffeepausen oder Feiern teilzunehmen. Manchmal fällt es auch schwer, Freunden oder Familie zu erklären, warum man fastet. Das kann zu Missverständnissen oder kritischen Nachfragen führen.
Um Stress oder ein Gefühl von Ausgrenzung zu vermeiden, kann es helfen, offen über die eigenen Ziele zu sprechen und zu erklären, warum man fastet. Auch alternative Treffen, zum Beispiel Spaziergänge oder gemeinsames Training, können eine gute Lösung sein. Unterstützung aus dem nahen Umfeld und Sicherheit in der eigenen Entscheidung machen es leichter, mit sozialen Herausforderungen umzugehen.
Fasten und Yazen
Bei Yazen empfehlen wir keine bestimmte Diät. Stattdessen verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz mit Fokus auf:
- gesunde und langfristig umsetzbare Essgewohnheiten
- medizinische Behandlung, wenn sie sinnvoll ist
- nachhaltige Veränderungen im Lebensstil
- individuelle Anpassung an medizinische und persönliche Bedürfnisse
Oft führt eine Kombination aus ausgewogener Ernährung, Verhaltensänderungen, Bewegung und bei Bedarf medizinischer Unterstützung zu nachhaltigeren Ergebnissen als einzelne Methoden für sich.
Fasten kann für manche eine Option sein, ist aber keine Voraussetzung für Gewichtsabnahme. Bei Yazen geht es darum, einen Weg zu finden, der im Alltag funktioniert und die Gesundheit langfristig unterstützt.
Nachteile des Fastens, häufige Fragen
Ist Fasten immer gut zum Abnehmen?
Nein, Fasten und intermittierendes Fasten passen nicht zu allen. Für Schwangere und Stillende, Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes sowie Personen mit bestehenden oder früheren Essstörungen kann Fasten ein Gesundheitsrisiko darstellen und wird daher nicht empfohlen.
Außerdem gibt es Menschen, bei denen Fasten zu mehr Hunger, kompensatorischem Überessen und einem schlechteren Wohlbefinden führt. Das kann einer Gewichtsabnahme entgegenwirken und das Ziel der Methode verfehlen.
Kann Fasten einen Nährstoffmangel verursachen?
Fasten selbst verursacht keinen Nährstoffmangel. Ein begrenztes Essensfenster kann es jedoch erschweren, ausreichend gesunde Fette, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen.
Was sind die häufigsten Nachteile von Fasten?
Zu den häufigsten Nachteilen zählen mehr Hunger und Müdigkeit, das Risiko für Überessen nach der Fastenphase, Schwankungen im Energielevel und im Wohlbefinden sowie ein erhöhtes Risiko für Nährstoffmängel. Außerdem lässt sich Fasten nicht immer gut mit Alltag, Training oder bestimmten Medikamenten vereinbaren und kann bei manchen Menschen Stress auslösen oder essgestörtes Verhalten fördern.
Ist Fasten für alle geeignet?
Nein. Bestimmte Gruppen sollten auf Fasten verzichten, zum Beispiel Schwangere und Stillende, Menschen mit insulinbehandeltem Diabetes, Personen mit Essstörungen sowie Menschen mit bestimmten anderen Erkrankungen. Wenn du zu einer dieser Gruppen gehörst und über Fasten nachdenkst, sprich vorher mit medizinischem Fachpersonal.
Kann Fasten mein Training und mein Energielevel beeinflussen?
Ja. Fasten kann zu weniger Energie und geringerer Leistungsfähigkeit führen, besonders bei intensivem Training oder sehr niedriger Energiezufuhr. Wie stark das spürbar ist, unterscheidet sich individuell und hängt vom Fastenmodell, der Trainingsform und der gesamten Energiebilanz ab.
Wie wirkt sich Fasten auf ältere Menschen aus?
Bei älteren Menschen kann Fasten problematisch sein, da sich Muskelmasse, Energiebedarf und Nährstoffaufnahme mit dem Alter verändern. Restriktive Essmuster wie Fasten können das Risiko für eine zu geringe Energie- und Proteinzufuhr erhöhen.
Wie kann ich die Nachteile von Fasten reduzieren?
Wichtig ist, das Fasten an deine persönlichen Voraussetzungen anzupassen. Achte darauf, in den Essensphasen genug Energie und Nährstoffe aufzunehmen, ausreichend zu trinken und auf die Signale deines Körpers zu hören. Wenn dein Wohlbefinden leidet oder der Alltag schwerer wird, kann es sinnvoll sein, das Modell anzupassen oder eine andere Art zu essen zu wählen.
Zusammenfassung
Fasten und intermittierendes Fasten werden häufig zum Abnehmen genutzt, sind aber nicht für alle geeignet und können mit Nachteilen und Gesundheitsrisiken verbunden sein. Typische Herausforderungen sind mehr Hunger und Müdigkeit, das Risiko für kompensatorisches Überessen, Schwankungen im Energielevel und in der Trainingsleistung sowie ein erhöhtes Risiko für Nährstoffmängel, wenn Mahlzeiten nicht gut geplant sind. Bei manchen Menschen kann sich außerdem die Beziehung zum Essen verschlechtern oder essgestörtes Verhalten ausgelöst werden.
Die Wirkung von Fasten auf die Gewichtsabnahme ist individuell sehr unterschiedlich. Langfristig zeigt sich meist kein besseres Ergebnis als bei anderen Wegen, die Energiezufuhr zu reduzieren. Zusätzlich kann Fasten schwer mit Alltag, sozialem Leben, Medikamenten und Training vereinbar sein. Ältere Menschen, Schwangere und Stillende, Personen mit insulinpflichtigem Diabetes sowie Menschen mit früheren oder bestehenden Essstörungen sollten Fasten in der Regel vermeiden oder nur in enger Abstimmung mit medizinischem Fachpersonal in Betracht ziehen.
Unterm Strich kann Fasten für manche funktionieren. Eine langfristige Gewichtsabnahme und gute Gesundheit lassen sich jedoch am ehesten durch einen individuell angepassten, alltagstauglichen und nachhaltigen Umgang mit Essen, Lebensstil und Gesundheit erreichen.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI übersetzt. Die englische Originalversion dient als Vorlage. Im Zweifelsfall hat der englische Wortlaut Vorrang.

December 15, 2025
January 27, 2026
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